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Faszination und Bewunderung, aber auch Misstrauen und Angst – unterschiedlichste Gefühle rief das Ausbrechen von Wölfen aus dem Gehege im Nationalpark Bayerischer Wald 1976 und 2002 bei den Menschen hervor. Seit dem Abschuss des letzten hier frei lebenden Wolfes im Jahre 1846 haben die Menschen allmählich verlernt, mit großen Beutegreifern zusammen zu leben. Geblieben sind Märchen und Sagen, die leider oft Urängste vor dem „bösen Wolf“ schüren.
Dabei ist „Meister Isegrim“ ein sehr soziales Lebewesen, dass in Familienverbänden, so genannten Rudeln, lebt und jagt. Allen Vorurteilen zum Trotz sind es nicht Menschen, sondern Vögel, Nager, aber auch größere Säugetiere wie Hirsche und Rehe, die auf seinem Speiseplan stehen.
Auf der Suche nach neuen Lebensräumen durchstreifen die äußerst menschenscheuen Tiere zuletzt auch wieder den Bayerischen Wald.
Es ist letztendlich eine Frage unserer Toleranz, ob der Wolf in seine alte Heimat, den Bayerischen Wald zurückkehren kann!
Mehr Informationen zum Wolf finden Sie hier, auf den Seiten des Naturparks Bayerischer Wald.