Der Luchs: SAMTPFOTE UND PINSELOHR

Höchst selten, aber dann umso beeindruckender: der Anblick eines Luchses, der wieder seine Fährten in den verschneiten Wäldern des bayerisch--böhmischen Grenzgebirges zieht.

Die gefleckte Großkatze mit den markanten Pinselohren und dem charakteristischen Stummelschwanz galt seit Mitte des 19. Jahrhunderts in unseren -Wäldern als ausgestorben. Erst ab 1950 gab es wieder vereinzelte Nachweise und Sichtungen im Gebiet. Nach Wiederansiedlungen im Bayerischen Wald (1972-1974) und im Böhmerwald (1981-1987) ist der Luchs heute dabei, verlorenes Terrain beidseits der Staatsgrenze zurück zu erobern.

Obwohl das Bild vom Luchs in der Bevölkerung meist positiv ist, birgt seine Rückkehr auch Konfliktstoff. Der Luchs benötigt große Streifgebiete und wurde wegen seiner Vorliebe für Rehe oft als Konkurrent der Jägerschaft betrachtet. Gelingt trotzdem die Renaissance der prächtigen Waldkatze in Bayerns und Böhmens Wäldern?

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