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Der Hirsch: EIN KÖNIG KEHRT ZURÜCK

Urig, edel, faszinierend – so kann man den Rothirsch vor allem im Herbst erleben, wenn er mit lautem Röhren und heftigem Kampfgehabe gegen Rivalen um die Gunst der Weibchen buhlt. Üblicherweise ein selten zu beobachtendes Naturschauspiel, denn der „König der Wälder“ lebt sonst scheu und ​zurückgezogen.

Dabei ist das größte heimische Säugetier ursprünglich ein Steppenbewohner, richtig wohl fühlt es sich im Offenland. Früher wurde er wegen des als Jagdtrophäe beliebten Geweihes vielerorts in waldschädigender Überzahl heran-gehegt. Heute wird das Rotwild nur noch in kleinen Gebieten geduldet. Denn der „Große braune Rindenfresser“ erregt den Unmut von Waldbesitzern und Förstern, wenn er Jungwuchs verbeißt und die Rinde von den Bäumen schält.

Die grenzenlosen Waldmeere der Nationalparkregionen gehören zu den letzten großen Rückzugsräumen für den Rothirsch in Deutschland. Hier lässt es sich königlich leben.

Mehr Informationen zum Hirsch finden Sie hier, auf den Seiten des Naturparks Bayerischer Wald.

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