Die Fledermaus: KLEINER SCHATTEN DER NACHT

Wir hören sie nicht und sehen sie kaum - die Fledermaus. Für die einen mysteriös und unheimlich, für andere faszinierend und manche Kulturen betrachten sie sogar als Glücksbringer.

Während der Mensch in völliger Dunkelheit orientierungslos ist, hat dieser lautlose und zielsichere Flugakrobat dank ausgeprägter Sinnesorgane kein Problem. Zumal sie sich ausschließlich von Insekten und Spinnen ernähren, erweisen sich unsere Fledermäuse als sehr nützliche Lebewesen. Da ihre Lebensräume durch die Sanierung von Altbauten, Beseitigung von Totholz und dem Einsatz giftiger Holzschutzmittel eingeengt sind, stehen alle einheimischen Arten dieser faszinierenden Säugetiere seit 1936 unter Naturschutz.

Doch die Fledermaus hat sich angepasst - Sie wohnt in Dachstühlen oder Baumhöhlen, in Fels- oder Mauerspalten oder auch in Rollladenkästen und hinter Fassadenverkleidungen. Hierbei zerstört sie nichts, ihr Überleben ist davon abhängig, ob wir sie als willkommenen „Untermieter“ begrüßen. Im Nationalpark können sich die Fledermäuse nicht nur in den für sie angefertigten Holzkästen, sondern auch in den zahlreichen Höhlen toter Bäumen einmieten.

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