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Der Falke: SCHNELLSTER JÄGER DER LÜFTE

Schnell wie ein Pfeil saust der Wanderfalke im Sturzflug durch die Lüfte. Als Felsbrüter nutzt er kleine Höhlen oder Felsbänder sowie verlassene Nester anderer Vögel. Diese außergewöhnlich schönen Vögel bewohnen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Lebensräumen, in erster Linie gebirgige Landschaften und Steilküsten.  

Wanderfalken sind exzellente Jäger; ihre Nahrung besteht fast ausschließlich aus kleinen bis mittelgroßen Vögeln, die in der Luft erjagt werden. Die gedrungene, kurze Gestalt verleiht dem Wanderfalken eine beinahe ideale Tropfenform, wenn er mit angelegten Flügeln durch die Luft schießt. Hierbei kann er Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h -erreichen.

Mitte der 1970er Jahre stand der Wanderfalke in Mitteleuropa an der Schwelle des Aussterbens. Ursache waren seine Verfolgung und in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzte Umweltgifte. Dank eines „Artenhilfsprogramm Wanderfalke“  und der Betreuung der Horste konnte eine Erholung der Bestände ab Ende der 1970er Jahre verzeichnet werden. Seit den 1980er Jahren steigt auch die Zahl der Brutpaare im Nationalpark wieder an - hier kann der Wanderfalke weitgehend ungestört leben und brüten.

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