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Der Nationalpark Bayerischer Wald
Die Nationalparkidee hat ihren Ursprung in Nordamerika. Dort wurde 1872 der berühmte Yellowstone Nationalpark gegründet. Ziel ist es, weltweit möglichst ursprüngliche Landschaften als nationales Naturerbe für kommende Generationen zu erhalten. Rund 100 Jahre später, im Jahr 1970, wurde der Nationalpark Bayerischer Wald als erster Nationalpark in Deutschland ausgewiesen. 1997 wurde er noch einmal um 11.000 Hektar erweitert und ist seitdem mit über 24.000 Hektar „der größte deutsche Waldnationalpark“.
Der Nationalpark Sumava
1989 ereignete sich ein historischer Glücksfall – auch für die Natur. Der Eiserne Vorhang zur damaligen „Tschechoslowakei“ fiel, die Schlagbäume, die Landschaften, die Menschen öffneten sich füreinander. 1991 machte die neue tschechische Regierung das seit den sechziger Jahren bestehende Landschaftsschutzgebiet Sumava im Böhmerwald in seinen wertvollsten Teilen ebenfalls zum Nationalpark. Mit mehr als 69.000 Hektar wurde er der größte Nationalpark Tschechiens.